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09. Januar 2008

St. Goarer Wanderfreunde spenden ihrer Stadt 3.000 Euro

Bei der Eröffnung des Wanderweges „Mythos Loreley“ spendeten die Wanderfreunde „Rheinfels“
St. Goar 3.000 Euro für die Unterhaltung des städtischen Wanderwegenetzes.


Die Wanderfreunde „Rheinfels“ St. Goar haben jetzt ihr Wanderwegenetz nach den sehr anspruchsvollen Bedingungen der Aktion „Wanderbares Deutschland“ neu gestaltet. Gleichzeitig bieten sie lizenzierte Wanderstrecken zum Erwerb des Internationalen Volkssportabzeichens an.

Vor wenigen Tagen wurde der so genannte permanente Wanderweg „Mythos Loreley“ eröffnet. Er beinhaltet mit dem Panoramaweg, dem Burgweg und dem Höhenweg drei perfekt markierte Einzeletappen, die von zahlreichen Aussichtsplätzen einen sich ständig verändernden Blick auf den Sagen umwobenen Felsen bieten. Da die Wege gleichzeitig als Zugänge zum Rheinburgenweg dienen, zeigen sich den Wanderern auch die Burgen Rheinfels, Maus und Katz von ihren schönsten Seiten.

Bei der feierlichen Eröffnung des neuen Weges begrüßte Stadtbürgermeister Walter Mallmann als Ehrengast den Geschäftsführer des Deutschen Volkssportverbandes (DVV) Michael Mallmann, der in seiner Laudatio dem St. Goarer Wanderverein eine hervorragende Arbeit bescheinigte. Er erklärte, dass sowohl bei nationalen als auch bei internationalen Treffen seines Verbandes die Aktivitäten des noch jungen St. Goarer Vereins lobend erwähnt würden. Die Stadt St. Goar sei inzwischen weltweit als Ausgangspunkt wunderschöner Wanderziele bekannt. Die Aussage des Geschäftsführers wird durch die jährlichen Treffen von Offiziellen des Internationalen Volkssportverbandes (IVV) in der Rheinfelsstadt bestätigt.

Mit einer zweckgebundenen Geldspende für die Unterhaltung der Wanderwege in Höhe von 3.000 Euro an die Stadt erfreute Vereinsschatzmeister Dieter Kochhann nicht nur den Stadtbürgermeister Walter Mallmann, sondern auch den anwesenden Ortsvorsteher Michael Hubrath. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung marschierte unter der sachkundigen Führung von Wanderwart Jürgen Goedert eine stattliche Wandergruppe über eine der drei Etappen. Dass diese Strecke teilweise, durch erhebliche Wildschäden verursacht, nur schwer passierbar war, dämpfte die Wanderlust nur für kurze Zeit. Ein anschließendes gemütliches Beisammensein fand im Hotel „Loreleyblick“ statt.