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11. Oktober 2007
Die Stadt St. Goar pflegt beste Beziehungen zur Bundeswehr
Seit achtzehn Jahren verbindet die Stadt St. Goar eine Patenschaft mit einer Kompanie der Bundeswehr. Die Patenkinder haben zwar wegen verschiedener organisatorischer Umstrukturierungen mehrfach gewechselt, aber das gute Verhältnis zu den jeweils als Wehrpflichtige, Zeit- oder Berufssoldaten Dienenden blieb davon unberührt. Zeitgleich mit der Auflösung des Bundeswehrstandortes Montabaur und des dadurch erfolgten Verlustes der bisherigen Patenschaftskompanie traten vor drei Jahren die Soldaten der neu gebildeten 4. Kompanie des Logistikbataillons 462 aus Diez an deren Stelle.
Jetzt wurde das Logistik- zum Nachschubbataillon 462 umbenannt. In der Patenschaft hat sich dadurch nichts geändert. Lediglich das Wappenschild, das Stabsfeldwebel Horst Eigenwillig an Stadtbürgermeister Walter Mallmann auf der Burg Rheinfels (unser Bild) übergab, hat eine neue Beschriftung.
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Dieser Übergabe ging ein ganztägiger Aufenthalt von drei Dutzend in Diez stationierter Soldaten in der Rheinfelsstadt voraus, die von Stadtarchivar Franz-Josef Schwarz durch die Via Sancti Goaris und über den Rheinfelspfad geführt wurden und jeweils unmittelbar vor Ort in die wechselvolle St. Goarer Geschichte nachempfanden. Zum Abschluss der kurzweiligen Abwechslung vom Kasernenbetrieb verkosteten die Soldaten unter der fachlichen Leitung des Weinkonventspräsidenten Wendelin Hoffmann und seinem Kellermeister Reinhard Franz die inzwischen wieder umfangreiche Palette bester St. Goarer Kredenzen. In den kommenden Wochen werden die Soldaten zu einer Übung in St. Goar weilen, an deren Ende sich die Wege und Pfade auf der Burg Rheinfels in bestem Zustand befinden.