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13. Juli 2007

Flairhotel Landsknecht in St. Goar: Leuchtturmprojekt der Initiative Baukultur

Foto: Alexandra Schäfer

Martina Lorenz (Bildmitte), Eigentümerin eines der führenden Häuser im Welterbegebiet, hat sich für einen Architekturwettbewerb im Rahmen der Initiative Baukultur entschlossen. Für die Unternehmerin aus St. Goar steht fest, dass man seinen Gästen neben gutem Service auch ein schönes Ambiente bieten muss. Die Hotelanlage optisch aufzuwerten und in einigen Bereichen neu zu ordnen, stand daher seit einiger Zeit auf der Agenda – doch die zündende Idee fehlte. Da kam das großzügige Förderangebot des Landes gerade recht. Ein Architekturwettbewerb, bezahlt durch das Finanzministerium, wird der Bauherrin einen bunten Strauß an Gestaltungsmöglichkeiten bieten, aus denen sie auswählen kann.

Konkret geht es um die Neugestaltung der Außenanlagen (Zufahrt, Parkplätze, Vorplatz), der Hotelfassade und des Eingangsbereiches. Modern soll es werden, trotzdem passend zum „Flair“ des Hotels. Für das Vorhaben mitentscheidend war der Welterbestatus, den die Unternehmerin zugleich als Chance, aber auch Verpflichtung begreift. So werden für die Gäste regionale Produkte zubereitet und Mittelrheinweine in der hauseigenen Vinothek präsentiert.

Und für die Zukunft ist eine Hotelerweiterung in Form von Ferienhäusern in Planung. Auch dazu werden im Wettbewerb Ideen erarbeitet. Zunächst steht jedoch das Umfeld an. Das Land zeigt sich hier bei der Umsetzung flexibel. Auf die Bedürfnisse der Bauherrin abgestimmt, werden die Maßnahmen in zwei Stufen bis zum Jahr 2011 realisiert.

Das Flairhotel Landsknecht wird ein Leuchtturmprojekt der Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal werden. „Man darf also in optimistischer Erwartung gespannt sein, wie das Gesicht des Flair Hotels Landsknecht bis zur Bundesgartenausschau 2011 aussehen wird“, so Hans-Dieter Gassen (Vierter von rechts), Präsident der SGD Nord und Beauftragter für das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Landrat Bertram Fleck (Zweiter von links), VG-Bürgermeister Thomas Bungert (Fünfter von rechts) und Stadtbürgermeister Walter Mallmann (Zweiter von rechts) wünschten der agilen Unternehmerin viel Erfolg und sagten ihre Unterstützung bei der Realisierung des ehrgeizigen Projektes zu.