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Wappen des Kanton Châtillon-en-Bazois Wappen der Stadt St.Goar

  

Partnerschaft zwischen der Stadt St. Goar
und dem Kanton Châtillon-en-Bazois
(Frankreich)

 

Conseiller Général Bernard Martin (Bild rechts) und Stadtbürgermeister Walter Mallmann (Bild links) unterzeichnen die Urkunde zum 30.Geburtstag der bestehenden deutsch-französischen Partnerschaft.


Am 29. April 1973 wurde die Urkunde zur Begründung der Partnerschaft zwischen der Stadt St. Goar und dem Kanton Châtillon-en-Bazois aus dem Departement Nièvre/Burgund (Frankreich) unterzeichnet.

Vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2003 fanden in Châtillon-en-Bazois die Feierlichkeiten zum 30. Geburtstag der Partnerschaft statt.









04. Mai 2009

St. Goarer feierten Partnerschaft in Châtillon-en-Bazois

Aus Anlass des fünfundreißigjährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der Stadt St. Goar und dem französischen Kanton Châtillon-en-Bazois fand ein Besuch einer St. Goarer Delegation bei den burgundischen Freunden statt.


Nachdem im vergangenen Jahr die Feier aus Anlass des fünfundreißigjährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der Stadt St. Goar und dem französischen Kanton Châtillon-en-Bazois in der Rheinfelsstadt gefeiert wurde, fand jetzt der Gegenbesuch einer St. Goarer Delegation bei den burgundischen Freunden statt.

Dazu hatte das Partnerschaftskomitee aus Châtillon unter der Leitung ihrer Präsidentin Stéphanie Vin ein interessantes Besuchs- und Besichtigungsprogramm unter dem Motto „Tourismus und Wirtschaft“ vorbereitet. Auf dem Hof von Didier Thionnet erhielten die Teilnehmer einen praktischen Einblick in einen der typischen landwirtschaftlichen Betriebe der Region, die vor allem durch die Zucht der weißen Charolais-Rinder berühmt sind. Von den zahlreichen Kostproben der bäuerlichen Erzeugnisse waren die deutschen Gäste sehr angetan.

In einem typischen landwirtschaftlichen Betrieb der Region erhielten die Teilnehmer einen praktischen Einblick in die Zucht der berühmten weißen Charolais-Rinder.

Nicht weniger interessant war die Besichtigung des durch das europäische Leader-Plus-Programm geförderten, neu angelegten Ferienparks. Hier werden die Gäste in so genannten Roulottes – das sind in der Form von Bauwagen originell und komfortabel eingerichtete Wohnwagen – gemütlich untergebracht. Bedingt durch die enge Freundschaft der Wandervereine beider Partnergemeinden stand ein kurzweiliger Marsch entlang dem Canal du Nivernais auf dem Programm.

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) beim Festakt: Bernard Martin, Michèle Dardant, Marie-France Poulin, Stéphanie Vin, Ursula Krick und Walter Mallmann.

Beim offiziellen Bankett besiegelten der Conseiller Général Bernard Martin, Bürgermeisterin Michèle Dardant, Stadtbürgermeister Walter Mallmann und die beiden Komiteepräsidentinnen Stéphanie Vin und Ursula Krick den weiteren Bestand der Partnerschaft auf den entsprechenden Urkunden. Bei dieser Gelegenheit zeichnete Marie-France Poulin, Partnerschaftspräsidentin der Prefäktur Nièvre, den Kanton Châtillon-en-Bazois und die Stadt St. Goar für ihre besonderen Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft aus.

Den kulturellen Teil der Exkursion bildeten ein Besuch in der Fotoausstellung von Jean-Louis Rambert und ein von Folkloristen aus dem Morvan wundervoll gestalteter Festabend. Großen Anteil am bisher dauerhaften Bestehen der Freundschaft, das wurde bei den zahlreichen Gesprächen immer wieder betont, haben die Feuerwehren beider Partnergemeinden. So wird die St. Goarer Jugendfeuerwehr in Kürze in Châtillon-en-Bazois mit den dortigen jugendlichen Floriansjüngern eine eigene Partnerschaft eingehen. Schon in absehbarer Zeit wird es weitere, fest vereinbarte offizielle und vor allem private Kontakte zwischen den Menschen beider Kommunen geben.

Partnerschaft mit der Bundeswehr

Die seit dem Jahr 1989 bestehende Tradition einer Patenschaft zwischen der Stadt St. Goar und einer Kompanie der Bundeswehr wird weiter geführt.

Im Rathaus unterschrieben am 12. Februar 2004 Stadtbürgermeister Walter Mallmann und der Chef der 4. Kompanie des Logistikbataillons 462 in Diez, Hauptmann Niklas Bischoff, die entsprechenden Urkunden.



03. Oktober 2010

St. Goar: Afghanistan-Heimkehrer herzlich begrüßt

Zu einem sehr eindruckvollen Rückkehr-Appell waren die Soldaten der St. Goarer Bundeswehr-Patenschaftskompanie im Großen Keller auf der Burg Rheinfels angetreten.

Bei einem sehr eindrucksvollem Rückkehr-Appell der St: Goarer Patenschaftskom- panie im „Großen Keller“ auf der Burg Rheinfels hieß Stadtbürgermeister Walter Mallmann zwei Dutzend Soldaten aus ihrem Einsatz in Afghanistan wieder in ihrer Patenstadt willkommen. Er betonte in seiner Rede, dass die Soldaten mir ihrem Einsatz dafür eingetreten sind, damit wir in der Heimat heute und auch in Zukunft in Frieden und Sicherheit leben können. Er gedachte bei aller Dankbarkeit und Freude über die glückliche Heimkehr der „St. Goarer Patenkinder“ auch der Soldaten, die bei Unfällen verletzt, im Kampf verwundet wurden oder im Einsatz gefallen sind und wünschte den Verletzten und Verwundeten eine rasche und vollständige Genesung.

Die Soldaten der 4. Kompanie des Nachschubbataillons 462 aus Diez waren vor einigen Monaten vom Stadtbürgermeister und der städtischen Patenschaftsbeauftragten Ursula Krick in den Einsatz mit dem Wunsch verabschiedet worden, dass sie unbeschadet an Leib und Seele wieder nach Hause zurückkehren mögen. Die Diezer Soldaten gehörten zum Logistischen Unterstützungsbataillon im 22. Deutschen Einsatzkontingent ISAF und waren im größten Feldlager der Bundeswehr im afghanischen Mazar-e-Sharif stationiert. Alle kehrten unbeschadet aus dem Einsatz zurück.

Unser Bild zeigt beim Rückkehr-Appell der Soldaten der St. Goarer Bundeswehr-Patenschaftskompanie in der ersten Reihe v.l.n.r.: Stabsfeldwebel a.D. Horst Eigenwillig, Kompaniechef Hauptmann Nikolai Bujanow, Stadträtin Ursula Krick, Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Stabsfeldwebel Matthias Wellstein, Patenschaftsbeauftragter Jürgen Goedert und Hauptmann Jan Hohenstein


Für die städtischen Gremien war das ein willkommener Anlass zu einem freundschaftlichen Treffen auf der Burg Rheinfels, das mit einem feierlichen Rückkehr-Appell im Großen Keller begann. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Kompaniechef Hauptmann Nikolai Bujanow für die über viele Jahre gefestigte Verbundenheit der Stadt St. Goar mit den Soldaten der Bundeswehr und erklärte wörtlich: „Ich kenne ansonsten keine so große Herzlichkeit gegenüber den Soldaten wie wir sie hier erfahren.“ In den anschließenden Gesprächen wurde deutlich, wie sehr sich die Soldaten über die ihnen entgegengebrachte Sympathie freuten.

Beim gemütlichen Teil des Rückkehr-Appells im Hansensaal gab es viel zu erzählen.

Im Rahmen des Appells wurden die bisherigen Patenschaftsbeauftragten von Kompanie und Stadt, Stabsfeldwebel a.D. Horst Eigenwillig und Stadträtin Ursula Krick aus ihren Ämtern verabschiedet. Stadtbürgermeister Walter Mallmann verlieh Horst Eigenwillig für seine Verdienste um die Patenschaft mit der Ehrentafel die höchste Auszeichnung der Stadt St. Goar. Hauptmann Bujanow zeichnete Ursula Krick mit dem Ehrencoin der Kompanie aus, einer Auszeichnung, die bisher nur an Soldaten vergeben wurde. Gleichzeitig wurden mit Stabsfeldwebel Matthias Wellstein und Jürgen Goedert die neuen Patenschaftsbeauftragten ernannt.



Beim gemütlichen Teil der Veranstaltung im Hansensaal – von Stadtbürgermeister Walter Mallmann als dritte Halbzeit bezeichnet – gab es viel zu erzählen und die beiden neuen Amtsträger der Patenschaft vereinbarten das weitere gemeinsame Veranstaltungsprogramm.

18. Januar 2011

St. Goar: Die Hochwassergefahr ist einstweilen gebannt

Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und die Kameraden der örtlichen Feuerwehr spulten routiniert ihr Arbeitsprogramm ab.

Nachdem die Hochwassermarke des Kauber Pegels am Dienstag die 6,00 Meter-Marke erheblich unterschritten hatte, begannen in St. Goar die Auf- und Einräumarbeiten. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und die Kameraden der örtlichen Feuerwehr spulten routiniert ihr Arbeitsprogramm ab. Da sitzt aus der Erfahrung von oftmaligem Einsatz jeder Handgriff. Dazu kam die nachhaltige Unterstützung der Soldaten der Diezer Patenschaftskompanie, die mit dafür sorgten, dass am späten Nachmittag die Stege und die Betonschutzwand abgebaut waren und der Verkehr auf der B 9 wieder ungehindert fließen konnte.

In den Läden der Innenstadt füllen sich wieder die Regale und in den betroffenen Gasthäusern und Eigenheimen erhalten die ausgeräumten Möbel wieder ihren Platz. Die Beseitigung von Wasser und Schlamm, die ansonsten bei einem solchen Hochwasser neben einem hohen Arbeitsaufwand auch große materielle Schäden verursachen, konnten durch die erstmalig getroffenen Schutzmaßnahmen erfolgreich abgewendet werden.


Die Soldaten der Diezer Patenschaftskompanie kamen der Stadt bei den Aufräumungarbeiten zu Hilfe.