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03. Februar 2007

Senioren erforschen die St. Goarer Weingeschichte

An den inzwischen eingestellten Weinanbau in der Lage
„St. Goarer Bank“ erinnert ein überliefertes
Etikett aus dem Jahr 1940

Nicht zuletzt wegen des inzwischen in den St. Goarer Gemarkungen wieder vermehrten Weinanbaus möchte Stadtbürgermeister Walter Mallmann bei den regelmäßigen Seniorentreffen die Geschichte des St. Goarer Weines zum Thema machen. Dazu hat Wendelin Hoffmann, Präsident des Weinkonvents zum Hl. Goar, bereits seine Unterstützung zugesagt.

An den inzwischen eingestellten Weinanbau in der Lage „St. Goarer Bank“ erinnert ein überliefertes Etikett aus dem Jahr 1940 und im „Kuhstall“ und unter der Burg Rheinfels wurden vor einigen Jahrzehnten noch Trauben gelesen. Letzteres wird schon in diesem Jahr wieder werden. In der Werlauer Gemarkung des Gründelbachtals ist der Weinanbau zwar stark zurückgegangen, aber er erholt sich wieder. Die dort tätigen Winzer würden gerne mehr anbauen, wenn sie in den Besitz der verwilderten Brachen kämen.

Im Heimbachtal sind heute noch die inzwischen überwucherten Trockenmauern früherer Weinberge vorhanden und dass es auch in Biebernheim Weingärten gab, davon zeugt nicht nur die heutige Straßenbezeichnung „Wingertsweg“, sondern auch alte Schriften aus längst vergangener Zeit. Die Herren auf Rheinfels waren vor hunderten von Jahren, das ist bekannt, Freunde eines guten Tropfens. Walter Mallmann ist davon überzeugt, dass es auch zum Thema „Wein“ so manche interessante St. Goarer Geschichte(n) gibt.