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24. Juli 2004

Ausstellung zur Schifffahrt im oberen Mittelrheintal im Wandel der Zeit

Unser historisches Bild zeigt das Wahrschauerhaus am Bankeck in dem heute das Wahrschauer- und Lotsenmuseum untergebracht ist.

Über Nachen, Boote, Gieren, Flöße, Fähren, Schiffe, Halfer, Treidler, Schiffer, Fischer, Lotsen und Wahrschauer wird eine Ausstellung zum Thema „Die Schifffahrt des oberen Mittelrheintals im Wandel der Zeit“ vom 13. bis 15. August 2004 in der St. Goarer Rheinfelshalle Auskunft geben. Die Vorbereitungen für diese ganz besondere Zeitreise, die ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt St. Goar, des Wasser- und Schifffahrtsamts Bingen – Außenbezirk St. Goar und dem Förderverein Wahrschauer- und Lotsenmuseum St. Goar unter der Leitung von Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Amtsleiter Andreas Kutscher und dem Fördervereinsvorsitzenden Kurt Hubrath ist, sind in vollem Gang.

Die beiden örtlichen Heimat- und Schifffahrtsgeschichtsexperten Franz-Josef Schwarz und Paul-Martin Buchholz sichten und sortieren bereits aus umfangreichen öffentlichen und privaten Sammlungen unzählige Dokumente, Postkarten, Gemälde, Stiche und Fotos früherer Jahrzehnte. Dazu werden zahlreiche wertvolle Exponate der mittelrheinischen Schifffahrt aus längst vergangenen Zeiten für die Ausstellung ausgeliehen, um dem Besucher den ständigen Wandel des intensiven Schiffsverkehrs auf dem Strom näher zubringen.

Für Kurt Hubrath, der mit einem ehrenamtlich engagierten Team ehemaliger Lotsen und Schiffer mit viel Liebe das Wahrschauer- und Lotsenmuseum am St. Goarer Bankeck pflegt, geht es bei der Ausstellung darum, die Jahrhunderte alte Lotsentradition am Mittelrhein, um die sich zahlreiche Geschichten und Schwänke ranken, im Bewusstsein der Menschen zu erhalten.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann wies darauf hin, dass die Stadt St. Goar mit dem Schifffahrtsgericht, der Wasserschutzpolizeiinspektion, der Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes und der beiden Rheinhäfen der wichtigste Standort der Schifffahrt am Mittelrhein sei.