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09. Dezember 2005

Die St. Goarer Heimatforscher hielten Rückschau

Die Eisenbahn am St.Goarer-Bankeck Federzeichnung aus dem Jahr 1860 (Stadtarchiv St.Goar)

In einer schlichten vorweihnachtlichen Feier hielten die Teilnehmer des Seniorenkreises „St. Goarer Geschichte(n)“ Rückschau über die in den vergangenen Monaten von ihnen recherchierten Themen. Die Ergebnisse der sorgfältigen Bemühungen von zwei Dutzend ehrenamtlichen Heimatforschern können sich sehen lassen. Die Chronologie der letzten Kriegswochen in St. Goar ist als Buch unter dem Titel „Unser Glaube ist der Sieg“ herausgegeben und das von Stadtarchivar Franz-Josef Schwarz zusammengestellte Liederbuch „Mein St. Goar am Rhein“ erscheint in den nächsten Tagen. Beide Bücher sind im Pandion-Verlag, Simmern, erschienen und im örtlichen Buchhandel und in der St. Goarer Tourist-Information erhältlich.

Der historischen Ablauf des vor 125 Jahren erfolgten Bau des jetzigen St. Goarer Rathauses ist inzwischen von Stadtbürgermeister Walter Mallmann fertig gestellt. Stadtbeigeordneter Hugo Kirschhoch hat die bis in das vorletzte Jahrhundert recherchierte Geschichte des Festes „Rhein in Flammen“ der beiden Schwesterstädte St. Goar und St. Goarshausen abschließend dokumentiert. Beide Berichte werden in Kürze in geeigneter Weise veröffentlicht.

Kurz vor dem Abschluss steht der Bericht über das St. Goarer Movius-Hospital. Hier sind noch einige hoch interessante Zeitzeugenberichte – so von der vor vielen Jahren dort aktiven Krankenschwester Katharina Goedert – einzuarbeiten. Die Recherchen zur St. Goarer Eisenbahn- und Postgeschichte sind ebenfalls aufgenommen. Mehrere ehemalige Eisenbahner und Postler haben bereits historische Fotos und Dokumente zur Verfügung gestellt.

Die Teilnehmer des Seniorenkreises bedankten sich beim Stadtbürgermeister für dessen Einsatz bei der Aufarbeitung der jüngeren St. Goarer Heimatgeschichte mit leckerem Weihnachtsgebäck aus eigener Produktion und einem sorgfältig ausgewählten Weingebinde.