02. August 2005
St. Goar feiert bei Rhein in Flammen ein Jubiläum
Das diesjährige Fest „Rhein in Flammen“, das von den beiden Schwesterstädten St. Goar und St. Goarshausen am dritten Septemberwochenende gefeiert wird, steht im Zeichen des im Jahr 1880 erfolgten Besuchs des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, dem späteren deutschen Kaiser Friedrich III, dessen Regentschaft nur 99 Tage währte. Damals, also vor 125 Jahren, wurden aus diesem bedeutenden Anlass die beiden Städte festlich illuminiert und beiderseits des Stroms gleichzeitig ein großes Feuerwerk zu Ehren des hohen Gastes abgebrannt. Erstmals erlebten zahlreiche Besucher auf eigens dafür gecharterten Schiffen einen gigantischen Feuerzauber über dem Rhein.
Für die beiden Stadtbürgermeister Walter Mallmann (St. Goar) und Bernhard Roth (St. Goarshausen) ist dieses Jubiläum ein guter Anlass, der heute unter ganz anderen Vorzeichen stattfindenden touristischen Attraktion das Motto: „125 Jahre Rhein in Flammen – St. Goar/St. Goarshausen“ zu geben. Die örtlichen Vereine, die am Abend der Lichtshow die zahlreichen Gäste aus nah und fern an ihren Ständen bewirten, fanden anlässlich der kürzlich erfolgten Vorbesprechung die Idee sehr gut und der St. Goarer Stadtrat gab einmütig seine Zustimmung. Das an diesen Festtagen in St. Goar traditionell als „Eintrittskarte“ ausgegebene Weinglas ziert in diesem Jahr neben den Jubiläumsdaten auch das Konterfei des früheren Monarchen.
Für das diesjährige Feuerwerk ist erneut der in seiner Branche weltweit als zweifacher Champion ausgezeichnete Pyrotechniker Helmut Reuter aus Laubach-Müllenbach verantwortlich, der erfahrungsgemäß wieder Weltmeisterliches an das mittelrheinische Firmament zaubern wird.






