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14. April 2005
Biebernheimer Gemeinde- und Umwelttag war trotz schlechter Witterung ein Erfolg
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Sogar die ganz Kleinen halfen am 6. Biebernheimer Umwelttag fleißig mit, die Gemarkung von Müll und Unrat zu befreien. Trotz kalter Witterung hatten sie viel Spaß und machten gerne mit.
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Petrus schien es nicht gut zu meinen am 6. Biebernheimer Umwelttag. Pünktlich um 9.00 Uhr am vergangenen Samstag begrüßte Ortsvorsteher Bernd Heckmann bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt dennoch wieder eine große Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern und viele Kinder, welche etwas Gutes für ihr Dorf tun wollten.
Auch in diesem Jahr rückte das Müllsammeln wieder in den Hintergrund und so waren es überwiegend die Kinder, welche in zwei Gruppen begleitet von mehreren Erwachsenen mit Mini-Traktor mit Anhänger – die nähere Umgebung und vor allem den Aussichtspunkt „Auf dem Wackenberg“ von allerlei Hausmüll und achtlos weggeworfenen Unrat säuberten.
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Jörg Barth, Hans-Georg Arend und Löschgruppenführer Horst Kramb (v.l.n.r) waren im Tiergarten tätig und luden einen ganzen Pritschenwagen mit illegal entsorgter Dachpappe voll.
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Im „Tiergarten“ sah es besonders schlimm aus. Helfer der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Biebernheim beseitigten einen ganzen Berg illegal entsorgter Dachpappe, welche in mühevoller Kleinarbeit von Hand auf den städtischen Pritschenwagen aufgeladenwerden musste. Auch jede Menge Altreifen, welche am künftigen Grüngutsammelplatz abgestellt wurden, wurden mitgenommen und müssen auf Kosten aller entsorgt werden.Auf Grund der in letzter Zeit immer dreister werdenden Entsorgung von Müll „dieser Art“ hat Ortsvorsteher Bernd Heckmann, als Gegenmaßnahme, künftig eine Belohnung i.H.v. 150,—Euro für die Nennung und Ergreifung von solchen Umweltsündern ausgesetzt. „Es geht wohl leider nicht anders, alle freundlichen Appelle sind leider erfolglos geblieben und wir können nicht weiter tatenlos zusehen, wie unsere Umgebung in dieser Form zugemüllt wird“ so Ortsvorsteher Heckmann.
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Heinz Napp und Ernst Jakobi erneuerten das marode Dach an der Schutzhütte „Im Tiergartgen“
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Zwei weitere Gruppen nahmen sich den Aussichtspunkten „Loreleyblick“ und „Wackenberg“ an und schnitten Gehölze und Hecken zurück, so dass unsere Wanderer und Spaziergänger wieder einen ungehinderten Blick in das schöne Welterbe-Tal genießen können.
Aber auch Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten standen am Umwelttag wieder auf dem Programm. Das undichte Dach der Schutzhütte „Im Tiergarten“ wurde mit einem Belag neuer Dachpappe versehen, so dass es jetzt nicht mehr durch regnet und der Verfall gestoppt wurde. An der alten Schule wurden die losen Treppenstufen befestigt. Die rissige Fassade wurde verfugt und die Schmutzrosten geschweißt. Auf der Grillhütte wurde der neue Kamin angebracht und die losen Dachschindeln wieder befestigt. Ein Lob zollte der Ortsvorsteher vor allem der Biebernheimer Jugend, welche sich hier sehr rege beteiligte. Die neuen Sitzgruppen für die Grillhütte wurden bereits „in Stellung gebracht“, aber die geplanten Streicharbeiten an den Bänken und der Hütte konnten auf Grund der schlechten Witterung an diesem Tag nicht ausgeführt werden.
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Besonders an dem Aussichtspunkt „Wackenberg“ wurde sehr viel Müll gefunden.Viele Flaschen und Getränkedosen wurden einfach „über Bord“ geworfen.
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Last but not least war eine größere Gruppe am Sportplatz tätig. Die Tennisplätze wurden aus dem Winterschlaf geweckt und für die kommende Saison hergerichtet. Wuchernde Gehölze wurden zurück geschnitten, erste Mäharbeiten verrichtet und der Wassereinlauf vor den Tennisplätzen freigelegt und gesäubert. Auch am Vereinsheim gab es einige Reparatur-arbeiten zu verrichten. Zum Abschluss waren es rund 40 Personen, welche sich in vorbildlicher Weise am Umwelttag engagiert hatten. Das Mittagessen bei Erbsensuppe mit Würstchen wurde auf Grund der kalten Witterung kurzerhand in den Backes verlegt und von den „3 Damen vom Grill“ in hervorragender Weise zubereitet. Ortsvorsteher Bernd Heckmann sparte nicht mit Lob und bedankte sich sehr herzlich bei allen Beteiligten und den zahlreichen Sponsoren für den – trotz schlechter Witterung – äußert gelungenen Umwelttag.