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11. März 2005
Die Via Sancti Goaris wurde eröffnet
Die Geschichte der Stadt St. Goar auf anschauliche Weise den in- und ausländischen Gästen zu erklären und dem sanften Tourismus einen weiteren Impuls zu geben, das sei die Zielsetzung des neu eröffneten kulturhistorischen Stadtrundgangs, der mit dem Namen „Via Sancti Goaris“ den Namen des Stadtgründers trägt. So formulierte es Stadtbürgermeister Walter Mallmann anlässlich der Eröffnung der neuen Tourismusattraktion in der Rheinfelsstadt.
Insgesamt 36 geschmackvoll gestaltete Tafeln mit Texten in deutscher und englischer Sprache führen den interessierten Gast, so steht es im Text, auf die Spuren der Geschichte einer bedeutenden Stadt am Mittelrhein. Zur Eröffnung der hoch interessanten und rund 1,5 Kilometer langen innerstädtischen Route hatten sich zahlreiche Bürger und geladene Gäste auf dem Marktplatz vor der Stiftskirche eingefunden.
Am Anfang stand vor vier Jahren lediglich eine von zahlreichen Ideen, als bei einem von der CDU-Stadtratsfraktion durchgeführten Workshop gefragt wurde, was könnte alles in St. Goar verwirklicht werden, wenn die finanziellen Mittel zur Verfügung stünden. Das Leader-Plus-Programm der Europäischen Union bot alsbald die finanzielle Möglichkeit zur Umsetzung des Plans, der von VG-Bürgermeister Thomas Bungert zur Anerkennung gebracht wurde.
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Stadtbeigeordneter Hugo Kirschhoch und Stadtarchivar Franz-Josef Schwarz schrieben mit wissenschaftlicher Unterstützung von Dr. Günter Stanzl vom Landesamt für Denkmalpflege das Regiebuch und Dipl. Biologe Thomas Merz von der in Bacharach beheimateten Gesellschaft Mensch und Natur (GMN), der bereits den Rheinfelspfad verantwortlich konzipierte, brachte das Ganze in die richtige Form. Das Netz der so genannten Themenpfade soll nach Aussage der beiden Ortsvorsteher Michael Hubrath (Kernstadt) und Horst Vogt (Werlau) in naher Zukunft mit dem Mühlenweg im Gründelbach- und Heimbachtal und danach mit dem überwiegend in der Werlauer Gemarkung gelegenen Grubenweg ergänzt werden.