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18. September 2006

Das Feuerwerk „Rhein in Flammen“war erneut ein grandioses pyrotechnisches Schauspiel

Rund sechzig Schiffe hatten, geschmückt mit Tausenden von Lampions und beladen mit erwartungsfrohen Gästen aus ganz Europa, aus Übersee und dem Fernen Osten auf dem Strom zwischen den beiden Schwesterstädten St. Goar und St. Goarshausen in Reih und Glied Aufstellung genommen. Erneut zog das Fest “Rhein in Flammen” rund 100 000 Besucher zur Nacht der Loreley, die von den Balkonen, den Ufern und den Höhen von Taunus und Hunsrück Zeugen einer grandiosen Aufführung wurden. Der Wettergott hatte es gut gemeint. An den Festtagen herrschte an den Ständen und in den Kellern und Gasthöfen Hochbetrieb.

Feuerwerk-Weltmeister Helmut Reuter zeigte erneut ein prachtvolles pyrotechnisches Schauspiel von den Burgen Rheinfels und Katz und dem Feuerschiff auf dem Rhein. Er steigert sich von Jahr zu Jahr, obwohl man glauben könnte, dass dieses nicht mehr möglich wäre. Die zahlreichen Gäste beiderseits des Rheines ergingen sich in Superlativen. Auf den St. Goarer Plätzen und in der Fußgängerzone drängten sich fröhliche Menschen und feierten ein frohes Fest. Die Lichter erloschen erst im Morgengrauen.

Die Feuerwehrmänner und die Ordnungs- und Sanitätskräfte an Land und auf dem Rhein, die routiniert ihre Einsätze fuhren, meldeten keine nennenswerten besonderen Vorkommnisse. Die gesamte Veranstaltung verlief trotz des erneut großen Besucherandrangs sehr harmonisch.

Die beiden Stadtbürgermeister Walter Mallmann (St. Goar) und Bernhard Roth (St. Goarshausen) waren sich in ihrer Beurteilung einig, dass dieses Fest erneut ein voller Erfolg war. Dieser Aussage stimmte auch Verkehrsamtsleiterin Heike Denkel zu, die sich über die sehr kooperative Zusammenarbeit mit den St. Goarer Vereinen, die überwiegend die Stände betreiben, und den örtlichen Gastronomen sehr freute.