11. August 2006
Die Stadt St. Goar führt das Projekt „Im Alter zu Hause leben“ ein
Mit der Wahl von vier Seniorenbeauftragten sind die Ortsbeiräte der St. Goarer Ortsbezirke Biebernheim, Werlau und St. Goar-Kernstadt dem Ziel des “Modellprojektes zur besseren Versorgung von Menschen mit Demenz” im Rhein-Hunsrück-Kreis ein großes Stück näher gekommen. Gefördert wird das Modellprojekt zu 50 % von den Pflegekassen und zu jeweils 25 % vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Mainz, sowie der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück.
Nach sehr sorgfältigen Vorberatungen mit der Seniorenbeauftragten der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel Gerda Brager, der zuständigen Betreuungs- und Koordinierungsstelle, den örtlichen Vereinen und den Vertretern der Kirchen konnten die Ortsvorsteher Bernd Heckmann (Biebernheim), Horst Vogt (Werlau) und Michael Hubrath (St. Goar-Kernstadt) inzwischen ihren Gremien mit Margit Junker, Hildegard Fendel, Karin Adam und Sigrun Philipps die geeigneten Persönlichkeiten zur Wahl vorstellen, die vor Ort das Modellprojekt verantwortlich mit Leben erfüllen werden. Daher war es nicht verwunderlich, dass die genannten Personen von den Räten einstimmig vorgeschlagen wurden.
Nach Aussage von Stadtbürgermeister Walter Mallmann wird nun gemeinsam mit der Betreuungs- und Koordinierungsstelle eine ehrenamtliche Struktur aufgebaut, ähnlich des in St. Goar seit vielen Jahren bestehenden „Fahrbaren Mittagstisches“. Diese Struktur soll eng mit den bestehenden professionellen Pflegeangeboten verbunden werden. Unabhängig von dem jetzt begonnenen Vorhaben werden die durch Hildegard Fendel in Werlau und Ruth Feldheim in Biebernheim regelmäßig durchgeführten Spielenachmittage für Senioren und der vom Stadtbürgermeister geleitete Seniorenkreis „St. Goarer Geschichte(n)“ weitergeführt. Auch die gemeinsame Rheinfahrt der Senioren aller St. Goarer Ortsteile zu Beginn eines jeden Jahres bleibt auf dem Programm.






