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18. Juni 2006

St. Goar: Die Eskarpierung wird restauriert

Mit der inzwischen begonnenen Restaurierung der die Stadt St. Goar bergseitig umgebenden Eskarpierung – das Wörterbuch erklärt das Stichwort „Eskarpe“ als eine „mit Mauern versehene Grabenböschung an der Seite einer Festung“ – wird nach Aussage von Stadtbürgermeister Walter Mallmann die äußere Ansicht der Stadt weiterhin erheblich verbessert werden. Für die Kosten eines ersten Bauabschnitts sind rund 200.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt, die vom Land, dem Kreis und der Stadt aufgebracht werden.
Mit der Restaurierung des inzwischen stark in Mitleidenschaft genommenen Mauerwerks, das von den Kasematten am südlichen Ende der Stadt über das gegenüber des Bahnhofs befindlichen „Laternchens“ und dem so genannten „Eiserturm“ über den Reusche Park bis ins Gründelbachtal reicht, soll die unter Denkmalschutz stehende mittelalterliche Befestigung in einem ersten Teilabschnitt gesichert werden.

Dem ersten Bauabschnitt müsse nach Aussage von Kernstadt-Ortsvorsteher Michael Hubrath ein zweiter folgen, da das jetzt zur Verfügung stehende Geld lediglich den Beginn einer dringend gebotenen Maßnahme einleite. Er sieht außerdem eine Chance, das Areal um den Eiserturm mit dem sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Wasserfall und dem Aufgang des „kurzen Pfades“ nach St. Goar-Biebernheim im Rahmen des künftigen Leader-Plus-Programms der Europäischen Union zu einer weiteren touristischen Attraktion am Mittelrhein auszubauen.