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18. Juni 2006

105 Kuhns wurden zu Bausteinen für das künftige Dorfgemeinschaftshaus in Biebernheim

-Über 3.100 Euro konnten als Erlös der Sonderrücklage zugeführt werden-

 

Keine BeschreibungAm Ende der Kunstauktion waren alle zufrieden: Die Käufer, welche zu einem relativ günstigen Preis einen echten Kuhn erworben hatten und auch die vielen ehrenamtlichen Helfer um Ortsvorsteher Bernd Heckmann und Stadtbürgermeister Walter Mallmann, welche die Idee zu dieser einmaligen Verkaufsausstellung der Kuhn Bilder hatten. Vor allem zu Beginn der Veranstaltung bot sich den kunstinteressierten Besuchern ein imposantes Bild: Alle Wände der Rheinfelshalle, welche in Kürze abgerissen wird, waren bis zu einer Höhe von ca. 2 Metern über und über mit Werken des 2004 verstorbenen Biebernheimer Dorfmalers Wilhelm Kuhn geschmückt. Aber schon kurz nach Beginn der Verkaufsausstellung, welche von 11.00 bis 18.00 Uhr durchgeführt wurde, lichteten sich die Reihen der Bilder. Nicht nur viele Biebernheimer, sondern auch Kunstinteressierte aus den Nachbargemeinden und vom Hunsrück, nutzten die Gelegenheit noch einen echten Kuhn zu erwerben.

Keine BeschreibungAm Ende des Tages waren es insgesamt 105 Bilder, welche an ein vielschichtiges Publikum verkauft wurden. Zuvor hatten viele freiwillige Helfer des Jugendclubs, Mitglieder des Vereins der Heimat- und Naturfreunde und Biebernheimer Bürger unter Mithilfe des städtischen Bauhofleiters Jürgen Goedert die Ausstellung vorbereitet. Insgesamt wurden 227 Gemälde ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Vor allem Landschaftsbilder, aber auch Stilleben und Portraits wurden von Ortsbeirats- und Stadtratsmitgliedern sowie einer Biebernheimerin zu Preisen von 20,-- bis 200 Euro -oftmals nach hartnäckigen Verhandlungen- an die Frau oder den Mann gebracht.

Zur Stärkung aller Besucher gab es ein reichhaltiges Kaffee- und Kuchenbüfett, für dessen Organisation sich Ortsvorsteher Bernd Heckmann bei allen Helferinnen und Kuchenspendern besonders bedankte. Am Abend eines erfolgreichen Geschäftstages konnte ein Erlös von über 3.100,-- Euro gezählt werden, welcher der Sonderrücklage Kuhn zugeführt wird. Dort sind bereits die 100.000 DM festgelegt. Mit dieser Summe hatte der in einfachen und genügsamen Verhältnissen lebende Maler seine Heimatgemeinde -für viele überrachend- nach dessen Tod bedacht. Ca. 30 Gemälde gelangten aber nicht zum Verkauf. Vor allem die heimatbezogenen Bilder, mit Motiven aus dem Rheintal oder Bilder, welche auch eine andere Seite des Malers zeigen, wurden durch eine Kommission, an der u.a. der Maler Dr. Armin Thommes und Altortsvorsteher Willi Lips teilnahmen, begutachtet und gesichert. Im künftigen Biebernheimer Dorfgemeinschaftshaus sollen diese -in einem Wilhelm-Kuhn-Saal- dauerhaft erhalten werden.

Keine BeschreibungDie restlichen Kuhn`s stehen noch weiterhin zum Verkauf: Im städtischen Verkehrsamt, im Geschäft von Tabakwaren Müller sowie im ehemaligen Textilhaus Goedert in St. Goar können weitere Gemälde zu einem Festpreis erworben. Interessenten können sich auch noch an Ortsvorsteher Bernd Heckmann, Telefon 14 12, wenden.