07. Juni 2006
Originelle Weinprobe zur WM 2006
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Der Wein hatte, wie auch der Fußball, sehr unterschiedliche Facetten. Im Rebensaft, so wusste Präsident Wendelin Hoffmann zu berichten, herrschten gleichermaßen Variabilität und Dynamik und bei beiden komme es auch auf das Glück an. Als am Ende des genussvollen Probierens, das nach neunzig Minuten sogar in eine Verlängerung ging, die Punkte addiert waren, standen zwei Weltmeister fest.
Bei den Weißen lag Italien mit einem in der fruchtbaren Region zwischen Verona und Venedig gelesenen Pinot Grigio „Corte Viva“ des Jahrgangs 2005 trotz eines äußerst günstigen Preises eindeutig vorne. Dass bei einer Verkostung nicht immer der teuerste Wein der Favorit des Publikum ist, bestätigte auch das Ergebnis beim „Wettbewerb der Roten“. Der von den Organisatoren zu den Favoriten gezählte argentinische Clos de los Siete von der Bodega Monteviejo des Jahrgangs 2004/05, dessen „Ablösesumme“ nicht gering war, landete nur auf den Plätzen. Als eindeutiger Sieger erwies sich ein 2001/02er Raimat Clamor aus Spanien, ein perfekt ausbalancierter Cuvée aus Tempranillo und Cabernet Sauvignon der sechs Monate in französischen und weitere sechs Monate in amerikanischen Eichenfässern gereift war.
Bei aller Begeisterung für die Weine aus den Ländern, die in diesen Tagen in Deutschland zu Gast bei Freuden sind, werden die Weinschwestern und Weinbrüder zum Hl. Goar am ersten Juliwochenende bei ihrem Fest „Wein auf der Burg“ ihren Gästen beste mittelrheinische Tropfen kredenzen.







