02. Juni 2006
Reger Informationsaustausch bei den St. Goarer Senioren
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Stadtbürgermeister Walter Mallmann konnte aufgrund der inzwischen eingegangenen Informationen die Namen der St. Goarer Postverwalter seit dem Jahr 1735 auflisten. Sehr eindrucksvoll schildert Hilde Münch in einem Beitrag das Briefträgerleben ihres kriegsbeschädigten Vaters Wilhelm Pfeiffer, der über zwei Jahrzehnte gute und andere Nachrichten in die Häuser brachte, die Briefkästen leerte und die Rundfunkgebühren einzog.
Aber auch in der St. Goarer Eisenbahngeschichte wurden die ersten Kapitel geschrieben. Doris Krick rekonstruierte bis in kleinste Detail das innere und äußere Aussehen des Bahnhofs der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts und Norbert Belzer verfasste als ehemals beim Bahnhof St. Goar langjährig Beschäftigter einen authentischen Bericht.
Zurzeit sortiert Walter Mallmann in zusätzlichen Einzelgesprächen mit den Zeitzeugen das Geschehen am St. Goarer Bahnhof ab dem Jahr 1945. Hubert Müller aus St. Goar-Biebernheim versah dort unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg über Jahrzehnte seinen Dienst und Franz Fischer aus Boppard-Hirzenach war letzter Bahnhofsvorsteher. Beide unterstützen gemeinsam mit einem halben Dutzend ehemaligen Eisenbahnern das Bemühen des Seniorenkreises um diesen Teil der St. Goarer Stadtgeschichte mit Fotos, Dokumenten und Erinnerungen.
Am Dienstag, dem 13. Juni 2006 findet um 15.00 Uhr das nächste Treffen des Seniorenkreises statt. Dann steht das Thema „Kreissparkasse in St. Goar“ auf dem Programm.







