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28. März 2006

Heimatforscher recherchieren mit großer Sorgfalt

Unser Bild aus dem Jahr 1957 zeigt vorne rechts das Movius-Hospital und danaben das im Bau befindliche St.Goarer-Krankenhaus, das heute ein Teil der Loreleykliniken ist. (Foto: Stadtarchiv St.Goar)

Mit Akribie und Fleiß forschen die Teilnehmer des Seniorenkreises „St. Goarer Geschichte(n)“ in ihrer jüngeren Stadtgeschichte. Nachdem bereits das örtliche Geschehen der letzten Kriegstage des Jahres 1945 publiziert und das Liederbuch „Mein St. Goar am Rhein“ inzwischen im Buchhandel erhältlich ist, werden demnächst zwei weitere Aufsätze im Hansenblatt erscheinen. Stadtbeigeordneter Hugo Kirschhoch hat das jährliche Fest „Rhein in Flammen“, dessen Entstehen er im Jahr 1880 festmacht, chronologisch aufgearbeitet und Stadtbürgermeister Walter Mallmann schrieb die Geschichte des St. Goarer Rathauses, das vor 125 Jahren eingeweiht wurde, auf.

Der Abschluss der begonnenen Aufarbeitung der Bahn- und Postgeschichte, so der Stadtbürgermeister, benötige noch einige Zeit, da nicht alle Quellen ausgewertet und noch zahlreiche Zeitzeugen zu hören seien. Das erste Kapitel unter der Überschrift „Die Entstehung des Movius-Hospitals“ der St. Goarer Krankenhausgeschichte sei abgeschlossen. Da jedoch allgemein der Wunsch bestehe, auch die Geschichte des ehemaligen „St. Goar-Krankenhauses“ mit teilweise spektakulären Ereignissen zu dokumentieren, sei noch viel zu tun. Walter Mallmann: „Die bisherigen Ergebnisse, weitere Berichte von Zeitzeugen und das außerdem zur Verfügung stehende Material reichen aus, über die St. Goarer Krankenhausgeschichte ebenfalls ein Buch zu schreiben.“