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14. März 2006

Stadt St. Goar stellt einen Nachtragshaushaltsplan auf

Durch den Verkauf eines Teiles ihrer RWE-Aktien kann die Stadt St. Goar in ihrem diesjährigen Etat eine Mehreinnahme von 442 000 Euro verbuchen. Dagegen fällt die Förderung für den Bau der Rheinfelshalle in diesem Jahr gegenüber dem Voranschlag mit der bewilligten Summe von 90 000 Euro um rund 170 000 Euro geringer aus. Der Hallenbau wird im Jahr 2006 mit 90 000 Euro, im kommenden Jahr mit 600 000 Euro, im Jahr 2008 mit 650 000 Euro und mit 350 000 Euro im Jahr 2009 durch das Land gefördert. Obwohl durch den Aktienverkauf in diesem Jahr voraussichtlich eine Nettoneuverschuldung vermieden werden kann, wird es nach Aussage von Stadtbürgermeister Walter Mallmann in den beiden kommenden Jahren zu „finanziellen Engpässen“ kommen, da die Förderung der Halle auf vier Jahre gestreckt ist. Allerdings hat die Stadt ein zurzeit mit rund 1,8 Millionen Euro bewertetes Aktienpaket im Rücken, über das sie allerdings nach jetzigem Stand vor dem Jahr 2009 nicht verfügen kann.