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24. Januar 2006

St. Goar-Werlau: Mini-Kreisel stoppt Temposünder

Die ersten Geschwindigkeitsmessungen nach dem Bau des Mini-Kreisels an der Ortseinfahrt von St. Goar-Werlau in Höhe der Pfingstwiese zeigen ein völlig verändertes Fahrtverhalten der Verlehrsteilnehmer. Noch im Herbst des vergangenen Jahres hatten die Messungen der Stadt St. Goar ergeben, dass zwischen 65 und 75 Prozent der aus Richtung Holzfeld kommenden Autos auf der L 213 mit mehr als 50 km/h in den St. Goarer Stadtteil einfuhren und bei jedem achten dieser Autos im Dorfinnern immer noch eine überhöhte Geschwindigkeit aufgezeichnet wurde.

Die Bemühungen von Stadtbürgermeister Walter Mallmann und Ortsvorsteher Horst Vogt um den Bau einer die Geschwindigkeit hemmende Maßnahme hatte Landrat Bertram Fleck beim Landesbetrieb Straßen und Verkehr in Bad Kreuznach nachhaltig unterstützt. Jetzt zeigt sich ein durchschlagender Erfolg des gemeinsamen Bemühens.

Nach Aussage von Stadtbürgermeister Walter Mallmann haben die aktuellen Messungen der Stadt St. Goar ein völlig verändertes Bild ergeben: Weniger als 4 Prozent der in den Ort einfahrenden Autos wurden mit über 50 km/h gemessen und rund 60 Prozent der Verkehrsteilnehmer reduzieren ihr Tempo auf rund 30 km/h. Stadtbürgermeister und Ortsvorsteher sind sich einig, dass es schon deshalb allen Grund dafür gibt, im Frühjahr ein Kreiselfest zu feiern.