15. Januar 2006
Stadtrat beschließt Konzept zur Stadtsanierung
„Wir warten mit großer Spannung auf die Ausführungsbestimmungen zu dem von der Bundesregierung angekündigten Programm zur Stärkung der Bauwirtschaft und des Handwerks durch die Förderung von Hausrenovierungen" erklärte Stadtbürgermeister Walter Mallmann , nachdem der Stadtrat dazu rechtzeitig die Erstellung einer aktualisierten Machbarkeitsstudie zur Fortentwicklung des Stadtsanierungskonzeptes der St.Goarer Kernstadt beschlossen hat. Eine auf dem neuesten Stand stehende Machbarkeitsstudie für die Sanierung des Wohnquartiers am St. Goarer Bahnhof einschließlich des ehemaligen Postdienstgebäudes ist bereits durch ein renommiertes Planungsbüro erstellt.
So wie die Stadt St. Goar in der jüngsten Vergangenheit bei der Auflage des Leader+Programms der Europäischen Union rechtzeitig fertige Konzepte in der Schublade liegen hatte und folglich mit einer stattlichen finanziellen Förderung bedacht wurde, so gelte es laut Mallmann nach dem alten Hunsrücker Rezept den „Löffel bereit zu halten, wenn es Brei regnet." Nach Aussage des Bürgermeisters muss es künftig darum gehen, die einzelnen Interessen der Haus- und
Grundstückseigentümer in der Kernstadt mit denen der Stadt St. Goar in Einklang zu bringen. Da müssten alle an einem Strang ziehen.
Er sieht in dem angekündigten Programm der Bundesregierung eine große Chance „das alte St. Goar auf das Feinste heraus zu putzen". Im städtischen Haushaltsplan für das Jahr 2006 stehen für Stadtsanierungsmaßnahmen bereits rund 400.000 Euro an bewilligter Förderung zu Buche. „Das ist als Anschubfinanzierung viel Geld. Wir sind uns im Stadtrat darüber einig, dass die Sanierung der Kernstadt höchste Priorität genießt, damit der dort inzwischen dramatische Einwohnerrückgang gestoppt wird."
Unsere Fotos geben einen Einblick in die St. Goarer Gassen






