07. Dezember 2010
Modellstadt St. Goar: Aus Ideen werden Pläne
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Martin Schäffer und Thomas Wagner (LBM Bad Kreuznach), Ortsvorsteher Michael Hubrath, Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Stefan Baumgarten (SGD Nord Koblenz) sowie Axel Alesiani und René Rheims (RMP Landschaftsarchitekten Bonn) standen der Bürgerschaft zum Thema „Modellstadt St. Goar“ Rede und Antwort. |
Bei der jüngsten Einwohnerversammlung, die ausschließlich das Thema „Modellstadt St. Goar“ auf der Tagesordnung stehen hatte, konnten Stadtbürgermeister Walter Mallmann und Ortsvorsteher Michael Hubrath mehr als einhundert interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Rheinfelshalle begrüßen.
Bei dieser Gelegenheit erklärten Thomas Wagner und Martin Schäffer vom Landesbetrieb Mobilität Bad Kreuznach, Axel Alesiani und René Rheims vom Büro RMP Landschaftsarchitekten aus Bonn sowie Stefan Baumgarten von der SGD Nord in Koblenz die Planungen der künftigen Vorhaben zu dem ehrgeizigen Projekt in allen einzelnen Facetten.
Schritt für Schritt gaben die Experten Auskunft über die bisherigen Planungen zum Ausbau der B 9 in der Ortsdurchfahrt, die künftige innerstädtische Verkehrsführung, den Verlauf des Radweges, die Gestaltung der Plätze zwischen den beiden Kirchen und dem Rheinufer sowie die Anlage der Parkplätze.
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Mehr als einhundert Bürgerinnen und Bürger informierten sich in der Rheinfelshalle über die Planungen des Projektes „Modellstadt St. Goar“, stellten Fragen zu den Details und gaben wertvolle Hinweise. |
Stadtbürgermeister Walter Mallmann bat das Publikum zu jedem Detail um Fragen, Hinweise und Vorschläge. Dieses Angebot wurde mit insgesamt 38 Wortmeldungen sehr rege angenommen. Dabei nahmen die Planer die von den Erzieherinnen der Kath. Kindertagesstätte Hl. Goar vorgetragenen Hinweise zugunsten einer noch zu verstärkenden Verkehrssicherheit ebenso auf wie die Verbesserungsvorschläge von Löschzugführer Michael Olk, der für die St. Goarer Feuerwehr sprach.
In Kürze wird der Stadtrat sein Votum zu den Planungen abgeben, damit Baurecht geschaffen wird und nach dem nächstjährigen Fest „Rhein in Flammen“ die Bagger auffahren können. Nach Aussage der Vertreter des Landesbetriebes Mobilität wird die Bauzeit wegen der besonderen innerstädtischen Verkehrsverhältnisse mehr als ein Jahr dauern.








