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08. November 2010

Der Gustav-Schacht wird jetzt gesichert

Stadtbürgermeister Walter Mallmann, VG-Bürgermeister Thomas Bungert und Sachbearbeiterin Ellen Lammer (im Bild v.l.n.r.) überzeugen sich vom Beginn der Sicherungsarbeiten am Gustav-Schacht

Mit einem Zaun von 450 Meter Länge wird jetzt der Verbruch des Gustav-Schachtes der ehemaligen Grube Gute Hoffnung in der Gemarkung von St. Goar-Werlau gesichert. Das wurde notwendig, nachdem vor einigen Monaten auf dem Gelände der im Besitz der Stolberger Zink AG gelegenen Grube ein Schacht in einer Seitenlänge von 15×10 Meter und einer Tiefe von etwa 15 Meter eingebrochen war.
Eine Überprüfung des Landesamtes für Geologie und Bergbau hatte ergeben, dass die Verbruchmasse aus Schieferschutt und Felsbrocken besteht und an den Flanken der Verbruchstelle zahlreiche Risse und Klüfte zu erkennen sind, wodurch jederzeit ein weiteres Nachbrechen möglich ist. Es besteht daher eine Gefährdung von Personen, die sich im unmittelbaren Umfeld des Schachtes aufhalten. Als Sofortmaßnahme hatte Stadtbürgermeister Walter Mallmann die Gefahrenstelle durch die Stadt St. Goar absperren lassen.
Da dieses Provisorium dauerhaft als Sicherung nicht ausreichend ist und die bisherigen Eigentümer des Geländes dazu nicht in der Lage sind, hat VG-Bürgermeister Thomas Bungert im Rahmen der Ersatzvornahme den notwendigen Auftrag zur Sicherung der Verbruchstelle erteilt. Die Gesamtkosten betragen rund 10.000 Euro, wovon die Stadt St. Goar die Freistellung des benötigten Geländes als Eigenleistung übernimmt. Die Arbeiten haben begonnen.