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20. September 2010

St. Goar: „Rhein in Flammen“ weltmeisterlich


Mit einem grandiosen Feuerwerkspektakel begeisterte Helmut Reuter, Chef des traditionsreichen Unternehmens Steffes-Ollig aus Müllenbach in der Eifel beim diesjährigen Fest „Rhein in Flammen“, das die beiden Schwesterstädte St. Goar und St. Goarshausen jährlich feiern. Die nicht zu zählenden Gäste auf den beiden Seiten des Rheins – 100.000 wurden geschätzt – waren begeistert.

Weltmeister der Feuerwerker war Helmut Reuter in den vergangenen Jahren bereits zwei Mal. Kürzlich errang er zusätzlich den Sieg bei der Musikfeuerwerk-Meisterschaft „Les grands feux du casino du lac leamy“ in Hull/Ottawa (Kanada). Am Mittelrhein, wo er seit Jahren das traditionelle Feuerwerk mit moderner Technik ferngesteuert zündet, lässt er sich immer wieder neue pyrotechnische Kompositionen einfallen, die das zahlreiche Publikum schon während der Darbietung zu Beifallsstürmen hinreißen lässt.

Das Tal der Loreley erstrahlte über 45 Minuten lang im wechselnden Glanz vielfältiger Farben und das Echo der Böller hallte durch die erleuchtete Nacht. St. Goars Stadtbürgermeister Walter Mallmann: „Das war erneut eine wunderbar gegliederte Darbietung mit herrlichen Effekten, so wie wir sie bisher noch nicht gesehen hatten. Eben weltmeisterlich.“

St. Goars Bauhofleiter Jürgen Goedert und TI-Leiterin Sandra Meyer meisterten mit ihren Teams und den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und DLRG – zusätzlich unterstützt von einem Security-Unternehmen – das erneut hohe Besucheraufkommen an diesem Tag. Jährlich ist das Problem zu lösen, dass der Zuspruch zu diesem Fest außergewöhnlich hoch ist, in der Innenstadt die Parkmöglichkeiten für die Fahrzeuge jedoch begrenzt. Manche wollen nicht verstehen, dass die gesetzlich gebotenen Sicherheitsbestimmungen einzuhalten und Fluchtwege frei zu halten sind. Zu nennenswerten Vorfällen und Beeinträchtigungen kam aber es nicht.
Fotos: Winfried Schönbach