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20. September 2010

Der Eisbrecher „Wirbeley“ wurde getauft

Im Behelfshafen in St. Goar-Fellen fand die feierliche Taufe des neuen Eisbrechers „Wirbeley“ statt.(Foto: Paul-Martin Buchholz)

Schiffstaufen sind in St. Goar inzwischen keine Seltenheit mehr, denn vor einem Jahr wurde von Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen in dessen Außenstelle St. Goar das Motorschiff „St. Goar“ in Dienst gestellt und jetzt ließ Ute Müller aus St. Goar-Werlau im Behelfshafen in St. Goar-Fellen die obligatorische Sektflasche am Bug des Eisbrechers „Wirbeley“ bei dessen Namensgebung zerbrechen. Pfarrer Wolfgang Krammes und Pastor Manfred Weber gaben dem Schiff ihren Segen.

Mit einer Länge von 24,22 m und einer Breite von 6,70 m verdrängt das auf der Werft Barthel im sachsen-anhaltinischen Derben gebaute Arbeitsschiff 90 Kubikmeter Wasser. Die Überführung musste wegen seiner Größe über die Ostsee und die Nordsee nach St. Goar erfolgen.

Martin Mauermann, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen und Andreas Kutscher, Chef des St. Goarer Außenbezirks, konnten anlässlich des feierlichen Anlasses neben seinen Mitarbeitern auch zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Heinz-Josef Joeris, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest (WSD), VG-Bürgermeister Thomas Bungert und Stadtbürgermeister Walter Mallmann, begrüßen. Letzterer bedankte sich in seinem Grußwort für die Sicherung des Wasser- und Schifffahrtsstandortes St. Goar, die durch die Indienststellung der Schiffe und den Neubau der gesamten Anlagen des Außenbezirks sichtbar zum Ausdruck komme.