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16. Juni 2010

Projektwoche der Rheinfels-Schule St. Goar: Gelungen und produktiv

Mit verschiedenen Materialien und nach einem selbst gezeichneten Plan bauten die Zweitklässler ihre Schule, den Schulhof und den Sportplatz nach.


Unter dem Thema „Rund um unsere Schule“ veranstaltete die Rheinfels-Schule St. Goar unter Mitwirkung zahlreicher Eltern und Großeltern eine Projektwoche. Am Präsentationstag und Tag der offenen Tür konnte Schulleiterin Marlene Eberhard viele Gäste in der Rheinfelshalle begrüßen, unter ihnen Regierungsschuldirektorin Ursula Schwickert, Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Verbandsbürgermeister Thomas Bungert, Pastor Manfred Weber sowie die zukünftigen Erstklässler aus der Kath. Kindertagesstätte Hl. Goar.

Hoch motiviert und stolz stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vor.

Mag die Schnecke lieber Salat oder Gurke? Wie weit kriecht meine Schnecke in einer Minute? Wie viel wiegt sie? Das waren einige der Fragen, denen die Erstklässler mit Waage, Lineal und Stoppuhr nachgegangen sind. Auf Glasplatten konnten die Schnecken von unten beim Fressen und Kriechen beobachtet werden. In großzügig mit Erde und Futter ausgestatteten Eimern und Dosen waren rund 50 Schnecken eine Woche lang gern gehegte und gepflegte Gäste in der ersten Klasse.

Die Klasse 2a hatte sich die Erkundung des Schulgeländes vorgenommen. Mit verschiedenen Materialien sollte nach einem selbst gezeichneten Plan die Schule, der Schulhof und der Sportplatz nachgebaut werden. Dabei zeigten sich die Zweitklässler äußerst kreativ und geschickt. Jeden Tag kamen neue Vorschläge hinzu, sodass am Ende der Woche nicht nur das Schulgelände sehr detailgenau nachgebaut wurde, sondern der ganze Abschnitt vom Rhein, Rheinfels-Schule, Bundesstraße 9, Rheinfelshalle, Bahndamm über den Bismarckweg bis zum Amtsgericht.

Das Thema “Schule früher und heute” stieß bei den Schülern der Klasse 2b auf reges Interesse. Sie erkundeten in einem Schulmuseum das Mobiliar einer früheren Klasse, besorgten verschiedenste Schulgegenstände als Anschauungsmaterial und interviewten ihre Großeltern. Einige von ihnen besuchten die Klasse, erzählten aus ihrer Schulzeit, übten mit den Kindern Spiele aus ihrer Kindheit ein und handarbeiteten mit ihnen. Nachvollziehbar wurde die Schule von früher an einem besonderen Unterrichtstag. Die Schüler kleideten und frisierten sich wie früher und übernahmen begeistert die strengen Klassenregeln des Jahres 1900. Die 3. Klasse beschäftigte sich mit den Burgen rund um die Schule, vor allem natürlich mit der Burg Rheinfels.

Während eine Gruppe die Kernburg von 1245 als Modell nachbaute, fertigte eine andere die Zeitleiste zur Geschichte der Burg Rheinfels an. Gruppe 3 malte den Rheinlauf bei St. Goar und ergänzte ihn mit Informationen zu den umliegenden Burgen. Eine weitere Gruppe arbeitete ein Quiz zum Thema „Ritter und Burgen“ aus. Natürlich durfte eine Besichtigung der Rheinfels mit fachkundiger Führung nicht fehlen. Zuvor nahmen die Kinder noch an einem interessanten Quiz zum Internationalen Hansenorden teil. Bei einem Besuch der Marksburg bekam man einen guten Einblick in die Räumlichkeiten und Lebensgewohnheiten der Burgbewohner. Vom Schiff aus konnte man bei der Heimfahrt die vorbeiziehenden Burgen zwischen Braubach und St. Goar in aller Ruhe betrachten.

Die 4. Klasse hat sich auf vielfältige Weise mit dem Thema „Tiere unserer Heimat“ beschäftigt. Tiere unserer Heimat lassen sich grob in vier Gruppen einteilen: Tiere des Hauses, Tiere am und im Wasser, Tiere auf Feld und Wiese sowie Tiere des Waldes. In vielen Stunden wurden zahlreiche Steckbriefe erstellt, Plakate angefertigt und Tierbilder gezeichnet. Gemeinsam hat die Klasse 4 Unterrichtsgänge in die Natur unternommen. Dort sammelten sie lebendige Exponate, wie Kaulquappen und Frösche.