St. Goar >Aktuelles >> 2010

25. Januar 2010

Vorbildliche Bürgeraktivitäten in St. Goar-Fellen

Die Dorferneuerung war Thema beim Fellener Neujahrsempfang

Mit einem eindrucksvollen Jahresbericht konnte Ingo Hoffmann, Vizechef des Vereins für Jugendförderung und soziale Zwecke St. Goar-Fellen, anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs im Sängerheim aufwarten, der trotz widriger Witterungsverhältnisse gut besucht war.

Fast in jedem Monat boten die Aktiven des Vereins, der sich vorbildlich um den Zusammenhalt der Bürgerschaft im nördlichen St. Goarer Stadtteil bemüht, eine Veranstaltung an. Viel Lob erhielt Margit Mayer, die ein individuelles Programm für die Fellener Kinder durchführte. Nachhaltig wurden die von der Seniorenbeauftragten Sigrun Philipps angebotenen speziellen Seniorenveranstaltungen unterstützt. Spielenachmittage für Jung und Alt, Dart-Turniere, Zwiebelkuchenessen, ein Grillfest sowie ein Ausflug in den Neuwieder Zoo standen in der abwechslungsreichen Agenda des Vereins. Beim Frühjahrsputz der jährlich durchgeführten Unweltaktion galt es den Unrat zu beseitigen, der von verantwortungslosen Zeitgenossen zurückgelassen wurde.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann und Ortsvorsteher Michael Hubrath bedankten sich bei den Verantwortlichen für das hohe Maß an ehrenamtlichem Einsatz. In seinem Grußwort erklärte der Stadtbürgermeister, dass die Verfüllung des so genannten Bastengeländes mit Erdaushub in absehbarer Zeit abgeschlossen sein wird und die damit einhergehenden Belästigungen der Anwohner bei der Renaturierung der Industriebrache merklich reduziert werden. Er verwies darauf, dass die Kreisverwaltung die Arbeiten regelmäßig kontrolliere und auf die Einhaltung der erteilten Genehmigungen für die Arbeiten achte und bei Zuwiderhandlungen einschreite.

Außerdem teilte Mallmann mit, dass die notwendigen Anträge für die Förderung einer Dorferneuerung für St. Goar-Fellen gestellt sind. Bei dieser Gelegenheit bat er um Verständnis, dass wegen der Weltwirtschaftskrise dem Bund, dem Land, dem Kreis und der Stadt erheblich weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stünden wie es zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben notwendig wäre.