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13. Dezember 2009

Senioren besprachen die St. Goarer Hochwassergeschichte

Unser Foto aus dem Stadtarchiv zeigt das Hochwasser des Jahres 1920 am St. Goarer Marktplatz


Es gibt in der Stadt St. Goar wahrscheinlich wenige Ereignisse, über die während der letzten Jahrzehnte so vielfältig in Wort und Bild berichtet wurde, als über das periodisch eintretende Hochwasser, das die Rheinfelsstadt regelmäßig in ein kleines Venedig verwandelt.

Mit 250 Hochwasser-Fotos aus den letzten hundert Jahren wartete Stadtbürgermeister Walter Mallmann beim jüngsten Seniorentreffen „St. Goarer Geschichte(n)“ auf, die durch eine Computerpräsentation chronologisch gezeigt wurden. Es gab bei der Vorführung nur wenig mündlich zu erklären, denn die eindrucksvollen Schnappschüsse aus alter und neuerer Zeit sprachen für sich. Bei dieser Gelegenheit wurden Ansichten, die nur noch auf alten Glasplatten erhalten sind, wieder sichtbar gemacht. Dennoch konnte Heinz Mühl, der über Jahrzehnte die hohen Wasser am Mittelrhein erforscht und dazu in mehreren Beiträgen in den „Hansenblättern“ ausführlich berichtet hat, zu dem interessanten Thema mit präzisen Daten und Fakten aufwarten.

In der letzten Zusammenkunft in diesem Jahr dankte Stadtbürgermeister Walter Mallmann für die regelmäßig rege Teilnahme zu den Treffen „St. Goarer Geschichte(n)“. Er sprach einen besonderen Dank an Karin Adam, Gundi Anton, Gertrud Mohr und Lilo Rolinger aus, die stets bei den Treffen für eine gemütliche Kaffeetafel sorgen. Hildegard Mallmann, Gerhard Rolinger und Franz-Josef Schwarz galt sein Dank für die mit dem Einsatz moderner Technik perfekte mediale Unterstützung der regelmäßigen Veranstaltungen. Die Senioren hatten zum Jahresende für den Stadtbürgermeister mit der neuen Hirzenacher Chronik ein originelles Geschenk parat. Die Seniorentreffen werden auch im kommenden Jahr an jedem zweiten Dienstagnachmittag eines Monats stattfinden.