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01. November 2009

Vinum Sancti Goaris: Ertrag gering - Qualität gut

Prüfender Blick von Alt-Konventspräsident Wendelin Hoffmann: Ertrag geringer - Qualität gut.

Inzwischen ist auch der Vinum Sancti Goaris im unterhalb der Burg Rheinfels gelegenen Weinberg gelesen. Die Ernte ist in diesem Jahr geringer. Lediglich auf rund achthundert Flaschen schätzt Mittelrhein-Weinbaupräsident Gerhard Lambrich, der den Wingert für die Stadt St. Goar bearbeitet, die diesjährige Ernte. Das ist ein quantitativer Rückgang von rund einem Drittel. Die Qualität, so war zu erfahren, ist allerdings vielversprechend.

Mittelrhein-Weinbaupräsident Gerhard Lambrich bedient sich in der Steillage der Monorackbahn.

„Der Ertrag reicht aus, um unsere Optionsscheininhaber alle komplett zu bedienen“, erklärte Stadtbürgermeister Walter Mallmann, der den Wein des vor drei Jahren wieder neu angelegten Weinberges zu einem guten Preis bis zum Jahr 2017 verkauft hat. Einige verbleibende Restposten des guten Tropfens erhalten jährlich die betagten städtischen Jubilare als Präsent bei einem runden Geburtstag.

Bei der diesjährigen Lese haben sich erneut ein Dutzend Mitglieder des Weinkonvents zum Hl. Goar unter ihrem Präsidenten Reinhard Franz aktiv eingebracht und erlebten an einem Vormittag am eigenen Leib nur in einer Nuance, wie körperlich anstrengend Weinbau in einer Steillage sein kann. Allerdings ersetzte die dort installierte Monorackbahn manchen Steilaufstieg. Die „Arbeiter im Weinberg des Hl. Goar“ nutzten den sonnigen Tag außerdem zu einer Weinwanderung durch das Gründelbachtal, deren Abschluss bei einer zünftigen Weinprobe in der Philipps Mühle stattfand.