04. Oktober 2009
Die Rheinpartie: Das hat der Rhein noch nicht gesehen
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_Fotos: ©Thomas Rolinger_ |
Am Wochenende rund um den Tag der deutschen Einheit zog es Tausende Schaulustiger in das UNESCO Welterbe Tal der Loreley. Rheinpartie – auf zu neuen Ufern, das erste internationale Projektionskunst-Festival verwandelte Burgen, Monumente und Ruinen entlang des Rheines in eine nächtliche Traumlandschaft, die viel erzählte über das Auf und Ab in der deutschen Geschichte.
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Bild- und Video-Projektionen ließen die Geschichte dieser traditionsreichen Kulturlandschaft lebendig werden. Die Ruine Burg Rheinfels verwandelte Skertzò (Paris) in ein Panorama bewegter Bilder, das die Besucher nicht nur über die faszinierende Technik sondern auch über die bewegte Geschichte von Rheinfels staunen ließ. Die Germania hoch über Rüdesheim verwandelte der Londoner Projektionskünstler Rosh Ashton zum Tag der deutschen Einheit in ein Monument des vereinigten Europa. Neben international bekannten Künstlern engagierten sich auch Vereine und Bürgerinitiativen, die ihre Bilder vom Leben am Rhein auf Giebel und Hauswände projizierten. Insgesamt rund 20 Projektionen waren wie an einer Perlenkette entlang des Rheines aufgereiht.
Begleitet wurde die Kunstaktion durch touristische Angebote wie “schwimmende Weinproben”, Bürgerfeste, Konzerte und Lange Nächte der Kirchen in den Städten und Gemeinden zwischen Koblenz und Rüdesheim.
Es waren traumhaft romantische Vollmond-Nächte am Rhein, die diese Kulturlandschaft in ein neues Licht getaucht haben”, schwärmt der künstlerische Leiter Helmut M. Bien. “Als wir mit den Vorbereitungen zur Rheinpartie anfingen, konnte sich niemand so recht vorstellen, welche Faszinationskraft Projektionen entwickeln können.” Schon während der gelungenen Erstveranstaltung meldeten sich die ersten Künstlergruppen und Sponsoren, die am 3. Oktober 2010 dabei sein wollen.
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