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Der Ortsbeirat der St. Goarer Kernstadt verabschiedete eine Resolution zum Thema „Gefahrguttransporte im Mittelrheintal“

Die Mitglieder des Ortsbeirates der St. Goarer Kernstadt stellten sich zum Gruppenfoto

Bereits in ihrer ersten Sitzung meldeten sich die neu gewählten Mitglieder des Ortsbeirates der St. Goarer Kernstadt öffentlich zu Wort. Sie verabschiedeten aus Anlass des schrecklichen Eisenbahn-Unfalls im italienischen Viareggio eine von der CDU/FDP-Koalition eingebrachte Resolution zum Thema „Gefahrguttransporte im Mittelrheintal“ und baten Stadtbürgermeister Walter Mallmann, diese an das Eisenbahn-Bundesamt in Bonn weiter zu leiten.

Die Sprecher der Fraktionen gaben sich besorgt und führten aus, dass auf der Eisenbahn-Hauptverkehrsachse auf beiden Seiten des Mittelrheintals täglich Güterzüge mit Gefahrgut verkehren und dort ein vergleichbarer Unfall nicht ausgeschlossen sei. Der Ortsbeirat fordert das Eisenbahn-Bundesamt daher auf, den Transport von Gefahrgütern nur in streng überwachten Güterwaggons, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen, zuzulassen und außerdem weitere geeignete Maßnahmen anzuordnen, damit Unfälle dieser Art nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden können. Der Stadtbürgermeister sagte die sofortige Weiterleitung der Resolution zu.

Zuvor war der bei der Kommunalwahl wieder gewählte Ortsvorsteher Michael Hubrath (CDU) durch Stadtbürgermeister Walter Mallmann in sein Amt eingeführt worden. Zu seinem Stellvertreter wählte der Ortsbeirat auf Vorschlag der CDU/FDP-Koalition Friedjo Goedert (CDU), der mit 6:3 Stimmen gegenüber der SPD-Kandidatin Jocelyne Helbach die Oberhand behielt.