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11. Juni 2009

Chronikteam der Werlauer Heimatfreunde ging mit 40 Senioren auf Zeitreise

Veranstaltung des Seniorenkreises „St. Goarer Geschichte(n)“

Handwerker auf der Grube „Gute Hoffnung“ vor 100 Jahren. Das Bild aus dem Jahre 1909 zeigt von links: Dürr, Hermann Knab, Peter Knab, Franz Wolpert und Vogt (alle Schreiner), Johann Bröder (Schmied), Lorenz Michel (Schlosser), Peter Michel (Schmied); davor drei unbekannte Handwerker. Reproduktion: Klaus Brademann


Dem Wunsch des Stadtbürgermeisters Walter Mallmann, die Werlauer Zeitreise Grube „Gute Hoffnung“ bei „seinen“ Senioren zu präsentieren, ist das Chronikteam der Werlauer Heimatfreunde, Klaus Brademann und Herbert Merten, gern nachgekommen.

Die PowerPoint-Präsentationen „Werlauer Zeitreise – Grube „Gute Hoffnung“ stießen auf großes Interesse beim Seniorenkreis „St. Goarer Geschichte(n)
Foto: Klaus Brademann


Über 40 Senioren, unter ihnen Gäste aus Biebernheim, Holzfeld und Werlau, konnte Bürgermeister Mallmann in diesen Tagen bei einer Veranstaltung des Seniorenkreises „St. Goarer Geschichte(n)“ begrüßen. Mit ihnen ging dann Klaus Brademann, der die Fotoshow wie immer sehr informativ präsentierte und kommentierte, auf die Reise. Keinem fuhr der „Zug“ zu schnell und alle schauten gespannt auf die wunderschönen alten Aufnahmen. Eine Auswahl aus über 300 Fotos ließ die Geschichte der Grube „Gute Hoffnung“ wieder lebendig werden. Ein in die Fotoshow eingebundener Bericht von Herbert Merten über eine Schicht der Werlauer Bergleute wurde ebenfalls sehr aufmerksam verfolgt. Hierin wurde jedem nochmals vor Augen geführt, welchen schweren körperlichen Belastungen die Bergleute ausgesetzt waren, um das Brot für ihre Familien zu verdienen. Nachdem der dritte und letzte Teil der Zeitreise, die den Verfall der Grube zum Inhalt hatte, zu Ende war, hielt der „Zug“ an.

Die Reiseführer Klaus Brademann und Herbert Merten wurden mit einem freundlichen Applaus der „Mitreisenden“ belohnt. Ein weiterer Lohn für das gebotene kurzweilige Programm war ein Weinpräsent des „Vinum Sancti Goaris“ von Stadtbürgermeister Walter Mallmann. Das Zeitreiseteam war von dem aufmerksamen und dankbaren Publikum angetan und würde – wenn gewünscht – gern wiederkommen.

Herbert Merten