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04. Juni 2009

Die „Treidler“ führten die St. Goarer Kinder in die Welt der schönen Künste ein

Die diesjährige Sommerwanderung der Rheinfels-Schüler stand unter dem Thema „Mit den Treidlern auf dem Treidelpfad“.


Die diesjährige Sommerwanderung der Rheinfels-Schüler, die von den kleinen Marschierern der Kindertagesstätte „Heiliger Goar“ begleitet wurden, stand unter dem Thema „Mit den Treidlern auf dem Treidelpfad“. Für die Durchführung der Tour hatten die mit der Organisation betrauten Wanderfreunde „Rheinfels“ unter der Leitung von Jürgen Goedert auch den Kulturellen Arbeitskreis Mittelrhein „Die Treidler“ gewinnen können.

Die Kinder konnten sich an den Staffeleien mit Pinsel und Farbe beweisen.

So war es kein Wunder, dass dem St. Goarer Wandernachwuchs auf dem Weg von der Schule und der Kindertagesstätte bis zu den Lützelsteinen gegenüber der Loreley ein kurzweiliger Vormittag geboten wurde. An den verschiedenen Raststätten führten die „Treidler“ ihre kleinen Gäste mit großer Geduld und hoher Sachkunde in die Welt der schönen Künste ein. An Ytonsteinen durften die ABC-Schützen als angehende Bildhauer kraftvoll mit Hammer und Meißel umgehen, aus Tonklumpen Gegenstände ihrer Phantasie formen und sich an den Staffeleien mit Pinsel und Farbe beweisen. Schulleiterin Marlene Eberhard war von den Ergebnissen der Schulstunde in Sachen Kunst begeistert.

Schulleiterin Marlene Eberhard war von den Ergebnissen der Schulstunde in Sachen Kunst begeistert

Wie bereits bei den vorherge- gangenen Schulwanderungen, an denen sich andere örtliche Vereine und Institutionen beteiligt hatten, freuten sich nicht nur die Kinder über das fröhliche Gemeinschaftserlebnis zwischen jung und alt. So wurde dem ältesten Wanderführer Hans Meyer (81) ebenso ein Geburtstagsständchen gebracht wie dem Schüler Daniel Klemmer (9).
Stadtbürgermeister Walter Mallmann, der allen Teilnehmern eine originelle Urkunde ausstellte, wies dankbar darauf hin, dass die St. Goarer Schulwandertage wegen des großen Engagements der örtlichen Vereine eine nicht mehr weg zu denkende Einrichtung geworden ist. Dabei geht es dem Stadtchef auch darum, dass die Kinder die Vielfalt der kulturellen, musischen und sportlichen Möglichkeiten erfahren, die ehrenamtlich in ihrer Stadt geboten werden.